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Rückstauschutz vom Fachbetrieb für Grundstücksentwässerung — Rückstausicherung planen, einbauen, nachrüsten und warten

Starkregen setzt Keller, Lager und Produktionsflächen in Minuten unter Wasser — nicht, weil das Grundwasser steigt, sondern weil Abwasser aus dem überlasteten öffentlichen Kanal zurückdrückt. Dieser Rückstau ist beherrschbar: mit einer normgerechten Rückstausicherung.

Wir übernehmen sie komplett — Beratung und Planung, Einbau, Nachrüstung im Bestand und die Funktionsprüfung —, als Fachbetrieb für Grundstücksentwässerung (RAL-Gütezeichen) und als Einbaupartner von KESSEL, für private Haushalte, Gewerbe, Wohnungswirtschaft, Industrie und Kommunen im Hausanschlussbereich. Alles planbar, mit festen Terminen statt Notdienst-Zuschlägen; unsere Schwerpunkte liegen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zusätzlich in Hessen, erbracht vom Stammsitz Weilerswist — als Familienbetrieb seit 1963.

Was ist Rückstau — und warum steigt das Risiko?

Bei Starkregen kann der öffentliche Kanal die Wassermassen nicht schnell genug abführen. Das Abwasser staut sich zurück und drückt über die Hausanschlussleitung in tiefer liegende Entwässerungsgegenstände — Kellerabläufe, Bodeneinläufe, WCs und Waschbecken unterhalb der Rückstauebene. Häufigere und heftigere Starkregenereignisse machen das Thema für Eigentümer, Verwalter und Betreiber immer relevanter.

Welche Folgen drohen bei Rückstau?

Der Schaden trifft alle gleichermaßen: Im Privathaus stehen Heizung, Elektroverteilung und persönliche Werte im Keller; im Betrieb können Waren, Technik und Abläufe ausfallen. Der Schutz davor ist keine Kür, sondern Teil einer normgerechten Grundstücksentwässerung.

Rückstauklappe oder Hebeanlage — was ist richtig?

Ob eine Ablaufstelle gegen Rückstau gesichert werden muss, entscheidet die Rückstauebene — die Höhe, bis zu der Abwasser im Kanal bei Rückstau ansteigen kann. Maßgeblich ist die örtliche Entwässerungssatzung der Gemeinde; legt sie nichts anderes fest, wird die Rückstauebene üblicherweise auf Höhe der Straßenoberkante am Anschlusspunkt angenommen. Ablaufstellen oberhalb entwässern im freien Gefälle und sind grundsätzlich sicher; alles darunter ist rückstaugefährdet und muss gesichert werden. Das Regelwerk kennt dafür zwei Wege:

Rückstauverschluss / Rückstauklappe

Ein mechanischer oder motorbetriebener Verschluss, der sich bei Rückstau schließt — bewährt für Ablaufstellen, die während des Rückstaus nicht zwingend genutzt werden müssen, etwa den klassischen Kellerablauf. Es gibt Ausführungen für fäkalienfreies und für fäkalienhaltiges Abwasser.

Abwasserhebeanlage mit Rückstauschleife

Sie hebt das Abwasser über die Rückstauebene und leitet es druckseitig ab — erforderlich, wenn Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene auch bei Rückstau nutzbar bleiben müssen, etwa eine Kellerwohnung mit Bad.

Was für Ihr Objekt normgerecht ist, hängt von der Abwasserart (Schmutz- oder Regenwasser), der Nutzung und der baulichen Situation ab — pauschal lässt sich das nicht beantworten. Die Auswahl treffen wir gemeinsam mit Ihnen: Rückstauebene ermitteln, gefährdete Ablaufstellen bewerten, System festlegen — auf Grundlage des dokumentierten Leitungszustands aus der TV-Inspektion. Abwasserhebeanlagen bauen und betreuen wir im privaten Bereich; für Gewerbe, Industrie und kommunale Liegenschaften beraten und planen wir die normgerechte Rückstausicherung ebenfalls, bauen dort aber keine Hebeanlagen.

Unsere Leistungen rund um die Rückstausicherung

  • Beratung & Planung: Wir ermitteln die Rückstauebene für Ihr Objekt (maßgeblich ist die örtliche Entwässerungssatzung), bewerten, welche Ablaufstellen gefährdet sind, und wählen das normgerechte System aus — Rückstauverschluss oder Hebeanlage, fäkalienfrei oder fäkalienhaltig.
  • Einbau in Neubau & Bestand: Montage von Rückstauverschlüssen nach Regelwerk und Herstellervorgabe. Als Einbaupartner von KESSEL kennen wir die Systeme, die in Ihrem Objekt verbaut werden, aus der Praxis und montieren sie nach Herstellervorgabe.
  • Nachrüsten im Bestand: vorhandene, ungesicherte Ablaufstellen nachträglich absichern.
  • Funktionsprüfung & Wartung: Wir prüfen Ihre Rückstauverschlüsse auf Funktion und warten sie — damit die Klappe im Ernstfall auch wirklich schließt.
  • Abwasserhebeanlagen — im privaten Bereich: Bau und Betreuung von Hebeanlagen für private Objekte.
  • Begleitende Kanalarbeiten: Dichtheitsprüfung und Rohr- & Kanalreinigung — eine Rückstausicherung wirkt nur an einem intakten, freien Leitungssystem; bei Bedarf sanieren wir die Leitung im Schlauchliner- oder Kurzliner-Verfahren (Kanalsanierung), bevor der Verschluss gesetzt wird.

Rückstauklappe nachrüsten — im Bestand absichern

Viele Bestandsgebäude wurden ohne Rückstausicherung errichtet, oder es sitzen Verschlüsse in der Leitung, die nie geprüft wurden und im Ernstfall nicht schließen — unauffällig, bis der Rückstau eintritt. Ob und wie sich ein Rückstauverschluss nachträglich einbauen lässt, ergibt sich aus Verlauf, Zustand und Zugänglichkeit der Leitung: direkt in die vorhandene Leitung oder über zugängliche Schächte und Abläufe. Unser Weg:

  1. Zustand prüfen: per TV-Inspektion klären wir Verlauf, Zustand und Zugänglichkeit der Leitung — ausgewertet mit WinCan VX, Schadensbeurteilung nach Bilderreferenzkatalog, Klassifizierung nach DIN EN 13508-2; Sie erhalten schriftlichen Bericht, Video, Foto und Lageplan/Skizze.
  2. Planen: Rückstauebene ermitteln, gefährdete Ablaufstellen bewerten, normgerechtes System auswählen — auf Basis des dokumentierten Leitungszustands und der örtlichen Entwässerungssatzung.
  3. Normgerecht einbauen: Montage nach Regelwerk und Herstellervorgabe — als KESSEL-Einbaupartner.
  4. In Funktion halten: Funktionsprüfung und Wartung des Verschlusses.

Grundlage jedes Schritts ist der dokumentierte Zustand Ihrer Leitung, nicht eine Ferndiagnose.

Norm & Regelwerk — wonach wir arbeiten

Rückstausicherung ist in Deutschland technisch geregelt. Maßgeblich sind vor allem:

  • DIN EN 12056 — Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden.
  • DIN 1986-100 — ergänzende nationale Bestimmungen zur Grundstücksentwässerung.
  • DIN EN 13564 — Rückstauverschlüsse für Gebäude (Typen und Anforderungen).
  • DIN EN 13508-2 — Klassifizierung und Kodierung des Zustands von Entwässerungssystemen; danach klassifizieren wir die Befunde unserer TV-Inspektion.

Diese Regelwerke definieren, wann eine Rückstausicherung erforderlich ist und welcher Typ von Rückstauverschluss für welchen Anwendungsfall zulässig ist — insbesondere die Unterscheidung zwischen fäkalienfreiem und fäkalienhaltigem Abwasser. Ergänzend gilt die örtliche Entwässerungssatzung, die die Rückstauebene und Betreiberpflichten abweichend festlegen kann. In diesem fachlichen Umfeld ist Laudon als Fachbetrieb für Grundstücksentwässerung zu Hause.

Rückstauschutz und die Versicherung

Ob und in welchem Umfang ein Rückstauschaden ersetzt wird, richtet sich ausschließlich nach Ihren Versicherungsbedingungen (Elementarschaden-/Rückstaudeckung) — das klären Sie bitte direkt mit Ihrem Versicherer. Wir leisten dazu keine Rechtsberatung. Was wir liefern können, ist eine Dokumentation des Leitungszustands nach den aktuellen Regularien: schriftlicher Bericht, Video, Foto und Lageplan/Skizze aus der TV-Inspektion, Befunde klassifiziert nach DIN EN 13508-2. Welche Unterlagen Ihr Versicherer heranzieht und wie er sie bewertet, entscheidet er nach seinen Bedingungen.

Unabhängig von der Versicherungsfrage gilt das technische Regelwerk: Für Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene sieht es eine Sicherung gegen Rückstau vor (DIN EN 12056 / DIN 1986-100). Der Rückstauschutz ist damit in erster Linie eine Frage der normgerechten Grundstücksentwässerung — nicht der Versicherungspolice.

Funktionsfähigkeit, Wartung & die SüwVO-Pflicht (NRW)

Ein Rückstauverschluss ist ein mechanisches Bauteil: Ablagerungen, Verschleiß oder Fremdkörper können verhindern, dass die Klappe im entscheidenden Moment dicht schließt. Die Hersteller geben daher eine Funktionsprüfung und Wartung vor — maßgeblich sind deren Vorgaben; ein pauschales Intervall, das für alle Systeme und Objekte gilt, gibt es nicht. Diese Funktionsprüfung und Wartung übernehmen wir für Sie: Wir prüfen den Verschluss auf seine Funktion, warten ihn und halten fest, was wir vorgefunden haben.

Für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen kommt eine gesetzliche Prüfpflicht hinzu: Die SüwVO Abw NRW (Selbstüberwachungsverordnung Abwasser) verlangt eine wiederkehrende Prüfung der privaten Abwasserleitungen — also der Leitungen auf Ihrem Grundstück — auf Dichtheit, Zustand und Funktionsfähigkeit. In deren Zuge finden nicht nur die TV-Inspektion, sondern auch die Reinigung der Kanäle statt; die Dokumentation ist fester Bestandteil. Mehr dazu auf unserer Seite zur Dichtheitsprüfung.

Fällt die SüwVO-Prüfung ohnehin an, lassen sich Termine bündeln — etwa die Funktionsprüfung der Rückstauverschlüsse zusammen mit TV-Inspektion und Reinigung. Ob das für Ihr Objekt sinnvoll und machbar ist, klären wir individuell mit Ihnen ab.

Was kostet der Rückstauschutz?

Einen pauschalen Preis gibt es beim Rückstauschutz nicht: Umfang und Aufwand hängen davon ab, welche Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene zu sichern sind und welches normgerechte System — Rückstauverschluss oder Hebeanlage — dafür passt. Wir kalkulieren nach Aufmaß, zuschlagsfrei und ohne versteckte Kosten; Ihr Angebot ist kostenlos. Grundlage ist der dokumentierte Zustand Ihrer Leitung, nicht eine Ferndiagnose.

Für wen wir arbeiten
  • Private Haushalte: Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene — hier bauen und betreuen wir auch Abwasserhebeanlagen.
  • Gewerbe: Objekte mit tiefer liegenden Flächen unterhalb der Rückstauebene — etwa Gastronomie, Lebensmittelbetriebe und Handel.
  • Wohnungswirtschaft & Hausverwaltungen: Bestände mit gefährdeten Kellergeschossen.
  • Industrie: Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene auf dem Betriebsgelände.
  • Kommunen — im Hausanschlussbereich: Liegenschaften wie Schulen und Bauhöfe.
Warum Laudon? Unsere Nachweise
  • KESSEL-Einbaupartner — wir bauen KESSEL-Rückstauschutz-Systeme ein.
  • RAL-Gütezeichen für Grundstücksentwässerung — genau das Feld, in dem die Rückstausicherung liegt.
  • Alles aus einer Hand: Beratung und Planung, Einbau und Nachrüstung, Funktionsprüfung und Wartung.
  • Eigenes, geschultes Stammpersonal — ausgebildet als Umwelttechnologen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen (bis 2024: Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice).
  • Feste Ansprechpartner für Ihr Objekt.
  • Präqualifiziert im Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ) der IHK Mittlerer Niederrhein — eingetragen unter anderem für Reinigung von Abwasserkanälen (CPV 90470000), Überprüfung von Abwasserkanälen (90491000), Kanalisationsarbeiten (45232410), Bauarbeiten für Abwasserkanäle (45232400) und Abwasserrohre (45232440).
  • Mitglied in DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) und im VDRK (Verband deutscher Rohr- und Kanaltechnik-Unternehmen, seit 2005).
  • Familienbetrieb seit 1963.
  • Einzugsgebiet: Schwerpunkte Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zusätzlich Hessen — erbracht vom Stammsitz Weilerswist.

Häufige Fragen

Ist ein Rückstauschutz Pflicht?

Für Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene verlangt das technische Regelwerk (DIN EN 12056 / DIN 1986-100) eine Sicherung gegen Rückstau; die örtliche Entwässerungssatzung kann dies zusätzlich vorschreiben. Ablaufstellen oberhalb der Rückstauebene benötigen in der Regel keinen Verschluss.

Was ist die Rückstauebene — und wer ermittelt sie?

Die Rückstauebene ist die Höhe, bis zu der Abwasser bei Rückstau im Kanal ansteigen kann — üblicherweise die Straßenoberkante am Anschlusspunkt, sofern die Gemeinde in ihrer Entwässerungssatzung nichts anderes festlegt. Alles darunter ist rückstaugefährdet. Die Ermittlung für Ihr Objekt und die Bewertung, welche Ablaufstellen gefährdet sind, gehören zu unserer Beratung und Planung.

Rückstauklappe oder Hebeanlage — was ist besser?

Eine Rückstauklappe genügt für Ablaufstellen, die während eines Rückstaus nicht genutzt werden müssen. Müssen sie auch bei Rückstau nutzbar bleiben, sieht das Regelwerk eine Hebeanlage mit Rückstauschleife vor. Was in Ihrem Objekt normgerecht ist, hängt von Abwasserart, Nutzung und baulicher Situation ab — die Auswahl treffen wir gemeinsam mit Ihnen.

Baut Laudon auch Abwasserhebeanlagen?

Im privaten Bereich ja — dort bauen und betreuen wir Abwasserhebeanlagen. Für Gewerbe, Industrie und kommunale Liegenschaften beraten und planen wir die normgerechte Rückstausicherung, bauen dort aber keine Hebeanlagen.

Zahlt die Versicherung ohne Rückstauschutz?

Das richtet sich ausschließlich nach Ihren Versicherungsbedingungen — bitte klären Sie das mit Ihrem Versicherer; wir leisten keine Rechtsberatung. Was wir liefern können, ist die Dokumentation des Leitungszustands nach den aktuellen Regularien (Bericht, Video, Foto, Lageplan; Klassifizierung nach DIN EN 13508-2). Wie Ihr Versicherer sie bewertet, entscheidet er nach seinen Bedingungen. Unabhängig davon sieht das technische Regelwerk für Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene eine Sicherung gegen Rückstau vor.

Wie oft muss eine Rückstauklappe gewartet werden?

Ein pauschales Intervall, das für alle Objekte gilt, gibt es nicht — maßgeblich sind die Vorgaben des Herstellers sowie Nutzung und Beanspruchung der Anlage. Fest steht: Ein Rückstauverschluss ist ein mechanisches Bauteil und muss auf seine Funktion geprüft werden, sonst schließt er im Ernstfall womöglich nicht. Die Funktionsprüfung und Wartung übernehmen wir — planbar, mit festen Terminen.

Kann man eine Rückstausicherung nachrüsten?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Ob und wie sich ein Rückstauverschluss in Ihrem Objekt nachträglich einbauen lässt, ergibt sich aus Verlauf, Zustand und Zugänglichkeit der Leitung. Wir prüfen das zunächst per TV-Inspektion (Auswertung mit WinCan VX, Schadensbeurteilung nach Bilderreferenzkatalog, Klassifizierung nach DIN EN 13508-2, Bericht/Video/Foto/Lageplan), planen anschließend das normgerechte System und bauen es ein — als KESSEL-Einbaupartner nach Herstellervorgabe.

Muss ich meine Abwasserleitungen als Unternehmen prüfen lassen?

In Nordrhein-Westfalen verlangt die SüwVO Abw NRW (Selbstüberwachungsverordnung Abwasser) eine wiederkehrende Prüfung privater Abwasserleitungen auf Dichtheit, Zustand und Funktionsfähigkeit; bei Unternehmen fällt sie wiederkehrend an. In ihrem Zuge finden TV-Inspektion und Reinigung statt, die Dokumentation ist fester Bestandteil. Diese Arbeiten führen wir in Nordrhein-Westfalen aus — mehr dazu auf unserer Seite zur Dichtheitsprüfung.

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