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Kanal-TV-Inspektion & Kamerabefahrung — den Zustand Ihrer Leitungen sicher erfassen

Was im Abwasserkanal passiert, sieht man von außen nicht — bis Rückstau, Geruch oder ein Setzungsschaden da ist. Die Kanal-TV-Inspektion (auch Kamerabefahrung oder Kanal-Kamera-Untersuchung genannt) macht das Verborgene sichtbar: Eine Kanalkamera befährt die Leitung und erfasst ihren tatsächlichen Zustand — Risse, Wurzeleinwuchs, Ablagerungen, undichte Muffen, Verformungen.

Privaten Hauseigentümern, Gewerbe, Industrie, Hausverwaltungen und Kommunen (im Hausanschlussbereich) liefern wir so eine dokumentierte Zustandserfassung — die Grundlage für Ihre Entscheidung über Reinigung, Dichtheitsprüfung oder Sanierung. Ausgewertet wird mit der Fachsoftware WinCan VX und klassifiziert nach DIN EN 13508-2 — Sie bekommen keinen Eindruck, sondern einen nachvollziehbaren Befund; Laudon ist ein Familienbetrieb seit 1963.

Was ist eine Kanal-TV-Inspektion?

Bei der Kanal-TV-Inspektion wird eine spezielle Kanalkamera in die Rohr- oder Kanalleitung eingeführt und befährt diese Meter für Meter. Das Kamerabild wird in Echtzeit übertragen und aufgezeichnet — so lässt sich der Innenzustand der Leitung beurteilen, ohne aufzugraben. Je nach Kontext ist von Kamerabefahrung, TV-Untersuchung, Kanal-Kamera-Inspektion oder optischer Kanaluntersuchung die Rede; gemeint ist dasselbe Verfahren. Das Ergebnis ist keine Momentaufnahme fürs Archiv, sondern eine Entscheidungsgrundlage: Es zeigt, ob, wo und wie schwer eine Leitung geschädigt ist — und ob überhaupt Handlungsbedarf besteht.

Wann ist eine Kanal-TV-Inspektion sinnvoll oder nötig?

Eine Kamerabefahrung lohnt sich immer dann, wenn Sie Gewissheit statt Vermutung brauchen:

  • Wiederkehrende Probleme klären: Ständiger Rückstau, Geruch oder immer wieder verstopfte Leitungen haben eine Ursache — die Kamera findet sie, statt nur die Symptome zu spülen.
  • Vor einer Sanierung: Bevor saniert wird, muss der Schaden nach Art, Lage und Ausmaß bekannt sein — die TV-Inspektion ist die Planungsgrundlage für die richtige Sanierungsmethode.
  • Ursachenklärung nach Schadensbild: Setzungen, feuchte Wände oder unklare Wasserverluste lassen sich per Kamera lokalisieren.
  • Wiederkehrende Selbstüberwachung (SüwVO Abw NRW): Die Selbstüberwachungsverordnung Abwasser sieht die Überprüfung des Kanalnetzes auf Dichtheit, Zustand und Funktionsfähigkeit vor — eine Anforderung, die bei Unternehmen wiederkehrend anfällt. Wir übernehmen diese Überprüfung in Nordrhein-Westfalen.
  • Vor Kauf oder Übergabe einer Immobilie: Der Leitungszustand ist ein wertrelevanter Faktor.
  • Als Basis einer Dichtheitsprüfung: Die optische Inspektion und die Dichtheitsprüfung ergänzen sich — die Kamera zeigt den Zustand, die Dichtheitsprüfung weist die Dichtheit nach.

So läuft eine Kanal-TV-Inspektion bei Laudon ab

  1. Anfrage & Aufnahme: Sie schildern Objekt, Leitungsabschnitt und Anlass — etwa wiederkehrender Rückstau, geplante Sanierung oder anstehende Zustandserfassung; wir klären den Umfang und stimmen einen festen Termin ab.
  2. Vorbereitung / ggf. Vorreinigung: Für ein aussagekräftiges Bild muss die Leitung frei von groben Ablagerungen sein — bei Bedarf reinigen wir vorab (Rohr- & Kanalreinigung).
  3. Kamerabefahrung vor Ort: Mit Kamera- und Fahrwagentechnik befahren wir den Abschnitt; Auffälligkeiten werden erfasst und verortet.
  4. Auswertung & Dokumentation: Ausgewertet wird mit WinCan VX, die Schadensbeurteilung nach Bilderreferenzkatalog, die Klassifizierung nach DIN EN 13508-2. Sie erhalten:
    • einen schriftlichen Inspektionsbericht,
    • die Videoaufzeichnung der Befahrung,
    • Fotos der Schadstellen,
    • einen Lageplan bzw. eine Skizze zur Verortung.
  5. Empfehlung & nächste Schritte: Wir ordnen den Befund ein und benennen den konkreten nächsten Schritt.

Wir arbeiten planbar, mit festen Terminen statt Notdienst-Zuschlägen: Sie wissen vorher, wann gearbeitet wird und was gemacht wird.

Dokumentation nach DIN EN 13508-2 — was Sie am Ende in der Hand halten

Eine Inspektion ist nur so viel wert wie ihre Dokumentation. Deshalb erfassen und klassifizieren wir den Zustand nach DIN EN 13508-2 — dem europäischen Kodiersystem für die Zustandserfassung von Entwässerungssystemen. So entsteht kein subjektiver Eindruck, sondern ein Befund nach einem genormten, branchenüblichen Maßstab.

Das Ergebnis ist eine Dokumentation, die nach den aktuellen Regularien einen fundierten Nachweis über den erfassten Zustand darstellt — mit Angabe von Reichweiten, Nennweiten und Längen. Was Ihre Unterlagen im konkreten Fall abdecken müssen — etwa welche Anforderungen die örtliche Abwassersatzung stellt —, klären wir vorab mit Ihnen, statt Sie damit allein zu lassen.

Der Befund zeigt, was zu tun ist — und was nicht.

Auf Basis des Befunds empfehlen wir das weitere Vorgehen — von „alles in Ordnung“ über eine gezielte Reinigung bis zur Dichtheitsprüfung oder Sanierung. Wer diesen Schritt überspringt, saniert im Zweifel an der falschen Stelle.

So hängen Reinigung, Inspektion, Dichtheitsprüfung und Sanierung zusammen

Diese Leistungen bauen aufeinander auf, und die TV-Inspektion steht meist am Anfang:

  • Reinigung: schafft die Voraussetzung für eine aussagekräftige Inspektion — und behebt harmlose Ablagerungen (Rohr- & Kanalreinigung).
  • TV-Inspektion: erfasst den optischen Zustand und lokalisiert Schäden.
  • Dichtheitsprüfung: weist nach, ob die Leitung dicht ist — häufig ergänzend zur optischen Inspektion. In Nordrhein-Westfalen führen Sachkundige, die in der Landesliste des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) geführt sind, diese Zustands- und Funktionsprüfung durch (Dichtheitsprüfung).
  • Sanierung: behebt festgestellte Schäden; ihre Planung stützt sich direkt auf den Inspektionsbefund (Kanalsanierung).

Der Inspektionsbefund ist damit die Planungsgrundlage für alles, was danach kommt: Er zeigt, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht — und wenn ja, an welcher Stelle und in welchem Umfang. Wer diesen Schritt überspringt, saniert im Zweifel an der falschen Stelle.

Termine bündeln: Steht ohnehin ein Termin an, lassen sich Arbeiten häufig zusammenlegen — das klären wir individuell ab. Ein typischer Fall: Bei Generalinspektionen an Abscheideranlagen prüfen wir die Zu- und Ablaufleitungen ohnehin per TV-Inspektion; dabei lassen sich weitere Leitungen mit befahren.

Für wen wir arbeiten
  • Private Haushalte: Hauseigentümer, die Klarheit über den Zustand ihrer Grundleitung brauchen — bei wiederkehrenden Problemen, vor einer Sanierung oder vor dem Immobilienkauf.
  • Gewerbe & Handel: Betriebe und Objekte, in denen der Betrieb weiterlaufen muss — etwa in Gastronomie, Lebensmittelverarbeitung und Handel.
  • Industrie & Produktion: Grundleitungen und weiterführende Abwasserkanäle des Betriebsgeländes.
  • Wohnungswirtschaft & Hausverwaltungen: Bestandshalter und Verwalter, die den Zustand der Grundleitungen belegen müssen.
  • Kommunen: im Hausanschlussbereich kommunaler Liegenschaften — etwa Schulen und Bauhöfe: Zustandserfassung und Dokumentation der Anschlussleitungen.

Als präqualifiziertes Unternehmen im Amtlichen Verzeichnis (AVPQ, IHK Mittlerer Niederrhein) sind wir unter anderem für die Leistung „Überprüfung von Abwasserkanälen“ eingetragen.

Was kostet eine Kanal-TV-Inspektion?

Eine Kanal-TV-Inspektion rechnen wir nach Aufmaß ab — pauschale Listenpreise wären unseriös, weil jeder Abschnitt anders liegt. Was den Aufwand bestimmt:

  • Leitungslänge und Nennweite des zu befahrenden Abschnitts,
  • Zugänglichkeit (vorhandene Schächte, Revisionsöffnungen, Befahrbarkeit),
  • Reinigungsbedarf vorab — stark belegte Leitungen müssen vor der Befahrung frei gemacht werden,
  • Umfang der Dokumentation, den Sie benötigen.

Nach einer kurzen Aufnahme erhalten Sie Ihr Angebot nach Aufmaß — zuschlagsfrei und ohne versteckte Kosten; das Angebot ist kostenlos. Der Weg dahin führt über die Zustandserfassung — fordern Sie ein kostenloses Angebot an; das Formular unten ist bereits auf „Rohr- & Kanalservice“ vorausgewählt.

Wiederkehrende Prüfpflicht nach SüwVO (Nordrhein-Westfalen)

Die Selbstüberwachungsverordnung Abwasser (SüwVO Abw NRW) ist kein Wartungsvertrag — sie ist eine gesetzliche Anforderung, die bei Unternehmen wiederkehrend anfällt: Das Kanalnetz ist auf Dichtheit, Zustand und Funktionsfähigkeit zu überprüfen. In diesem Zuge findet nicht nur die TV-Inspektion statt, sondern auch die Reinigung der Kanäle — beides gehört zusammen, weil eine belegte Leitung sich nicht sinnvoll beurteilen lässt.

Die Dokumentation ist fester Bestandteil dieser Überprüfung: Sie erhalten den erfassten Zustand nachvollziehbar festgehalten — klassifiziert nach DIN EN 13508-2, ausgewertet mit WinCan VX. Die Zustands- und Funktionsprüfung führen Sachkundige durch, die in der Landesliste des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) geführt sind.

Welcher Prüfumfang für Ihre Anlage gilt und welche Fristen Ihre örtliche Abwassersatzung vorsieht, klären wir mit Ihnen — das hängt von Nutzung, Anlagenart und Zustand ab und lässt sich seriös nicht pauschal beantworten.

Warum Laudon? Unsere Nachweise
  • Präqualifiziert im Amtlichen Verzeichnis (AVPQ) der IHK Mittlerer Niederrhein — eingetragen unter anderem für Überprüfung und Reinigung von Abwasserkanälen: eine von dritter Stelle geprüfte Eignung.
  • RAL-Gütezeichen für Grundstücksentwässerung — damit sind wir Fachbetrieb für Grundstücksentwässerung.
  • Eigenes, geschultes Stammpersonal: Umwelttechnologen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen (bis 2024: Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice) — keine wechselnden Kräfte.
  • Fester Ansprechpartner für Ihr Objekt — Sie erklären Ihre Anlage nicht bei jedem Termin neu.
  • Zustands- und Funktionsprüfung nach SüwVO (NRW) durch Sachkundige, die in der Landesliste des LANUK geführt sind.
  • Mitglied der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall), im Verband deutscher Rohr- und Kanaltechnik-Unternehmen und im VDRK seit 2005.
  • Auswertung mit WinCan VX, Schadensbeurteilung nach Bilderreferenzkatalog, Klassifizierung nach DIN EN 13508-2 — ein genormter, branchenüblicher Maßstab.
  • Familienbetrieb seit 1963.
  • Einsatzgebiet: Schwerpunkte Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zusätzlich Hessen — erbracht vom Hauptsitz Weilerswist. Die SüwVO-Prüfung und die Kanal-Dichtheitsprüfung führen wir ausschließlich in Nordrhein-Westfalen aus.

Häufige Fragen

Wie läuft eine Kanal-TV-Inspektion ab?

Eine Kanalkamera wird in die Leitung eingeführt und befährt sie abschnittsweise; das Bild wird aufgezeichnet und ausgewertet. Bei Bedarf reinigen wir die Leitung vorab. Die Auswertung erfolgt mit der Fachsoftware WinCan VX, die Schadensbeurteilung nach Bilderreferenzkatalog, die Klassifizierung nach DIN EN 13508-2. Anschließend erhalten Sie den Befund und eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen.

Wann ist eine Kanal-TV-Inspektion sinnvoll oder nötig?

Immer dann, wenn Sie Gewissheit über den Leitungszustand brauchen: bei wiederkehrendem Rückstau oder Geruch, zur Ursachenklärung, vor einer Sanierung, vor Kauf oder Übergabe einer Immobilie — oder wenn das Kanalnetz im Rahmen der Selbstüberwachung (SüwVO Abw NRW) auf Dichtheit, Zustand und Funktionsfähigkeit zu überprüfen ist. Diese Prüfpflicht fällt bei Unternehmen wiederkehrend an.

Was kostet eine Kanal-TV-Inspektion?

Wir rechnen nach Aufmaß ab. Der Aufwand richtet sich nach Leitungslänge, Nennweite, Zugänglichkeit, Reinigungsbedarf und Dokumentationsumfang. Nach einer kurzen Aufnahme erhalten Sie Ihr Angebot nach Aufmaß — zuschlagsfrei und ohne versteckte Kosten. Das Angebot ist kostenlos.

Bekomme ich einen Bericht über die Inspektion?

Ja. Sie erhalten einen schriftlichen Inspektionsbericht, die Videoaufzeichnung der Befahrung, Fotos der Schadstellen sowie einen Lageplan bzw. eine Skizze zur Verortung — mit Angabe von Reichweiten, Nennweiten und Längen. Klassifiziert wird nach DIN EN 13508-2, ausgewertet mit WinCan VX. Damit ist die Dokumentation nach den aktuellen Regularien ein fundierter Nachweis über den erfassten Zustand.

Nach welchem System werden die Schäden erfasst?

Die Zustandserfassung und Kodierung erfolgt nach DIN EN 13508-2, dem europäischen Klassifizierungssystem für Entwässerungssysteme; die Schadensbeurteilung richtet sich nach Bilderreferenzkatalog. Ausgewertet wird mit der Fachsoftware WinCan VX. Sie erhalten damit einen Befund nach genormtem Maßstab statt nach persönlicher Einschätzung.

Ist die TV-Inspektion Voraussetzung für eine Sanierung?

In aller Regel ja: Ohne genaue Kenntnis von Art, Lage und Ausmaß des Schadens lässt sich keine passende Sanierungsmethode planen. Die TV-Inspektion liefert diese Planungsgrundlage — deshalb steht sie meist am Anfang.

Übernehmen Sie auch die Prüfung nach SüwVO?

Ja, in Nordrhein-Westfalen. Die SüwVO Abw NRW verlangt die Überprüfung des Kanalnetzes auf Dichtheit, Zustand und Funktionsfähigkeit — eine Anforderung, die bei Unternehmen wiederkehrend anfällt. In deren Zuge finden TV-Inspektion und Reinigung statt, die Dokumentation ist fester Bestandteil. Die Zustands- und Funktionsprüfung führen Sachkundige durch, die in der Landesliste des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) geführt sind.

Wer führt die Inspektion aus?

Eigenes, geschultes Stammpersonal — ausgebildet als Umwelttechnologen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen (bis 2024: Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice). Für Ihr Objekt haben Sie einen festen Ansprechpartner.

Können Sie mehrere Arbeiten in einem Termin zusammenlegen?

Das ist möglich, muss aber immer individuell abgeklärt werden. Ein typisches Beispiel: Bei Generalinspektionen an Abscheideranlagen prüfen wir die Zu- und Ablaufleitungen ohnehin per TV-Inspektion — dabei lassen sich weitere Leitungen mit befahren.

Machen Sie auch Inspektionen für private Hauseigentümer?

Ja. Wir arbeiten für private Haushalte ebenso wie für Gewerbe, Industrie, Hausverwaltungen und Kommunen (im Hausanschlussbereich). Einen 24-Stunden-Notdienst bieten wir nicht — wir arbeiten planbar, mit festen Terminen statt Notdienst-Zuschlägen.

In welchem Gebiet ist Laudon tätig?

Unsere Schwerpunkte liegen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zusätzlich sind wir in Hessen tätig. Die Kanal-TV-Inspektion wird vom Hauptsitz Weilerswist aus erbracht. Die Prüfung nach SüwVO und die Kanal-Dichtheitsprüfung führen wir ausschließlich in Nordrhein-Westfalen aus.

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