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Kanalsanierung — grabenlos, dokumentiert, planbar

Ein undichter oder gerissener Abwasserkanal ist selten ein Fall für den Bagger: Mit grabenlosen Sanierungsverfahren lässt sich eine schadhafte Leitung von innen instand setzen — ohne das Grundstück aufzureißen, ohne wochenlange Baustelle und ohne Wiederherstellung von Pflaster, Hof oder Garten.

Wir sanieren Kanäle und Grundleitungen für private Haushalte, Gewerbe, Industrie, Wohnungswirtschaft und Hausverwaltungen sowie für Kommunen im Hausanschlussbereich — mit den Verfahren Schlauchliner und Kurzliner, sauber dokumentiert und mit festen Terminen. Laudon ist ein Familienbetrieb seit 1963; unsere Kanalleistungen erbringen wir vom Hauptsitz Weilerswist aus mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zusätzlich in Hessen.

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Sanieren statt neu verlegen — wann sich das lohnt

Nicht jeder Schaden erfordert einen Austausch der Leitung: Ob Sanierung (die vorhandene Leitung wird von innen instand gesetzt) oder Erneuerung (Aufgraben und Neuverlegung) der richtige Weg ist, entscheidet der tatsächliche Zustand — festgestellt per TV-Kanalinspektion und, wo nötig, Dichtheitsprüfung. Solange die Leitung in Lage und Statik im Wesentlichen intakt ist und nur Undichtigkeiten, Risse, Scherbenbildung, Wurzeleinwuchs oder Muffenversätze vorliegen, kommt in der Regel eine grabenlose Sanierung in Betracht; bei Totalschaden, Einsturz, starkem Versatz oder falscher Verlegung führt kein Weg an der Erneuerung vorbei. Diese Frage lässt sich nicht am Telefon und nicht aus dem Schadensbild an der Oberfläche beantworten — sie wird an den Bildern aus dem Rohr entschieden, weshalb am Anfang jeder seriösen Empfehlung eine Zustandserfassung steht und nicht ein Angebot. Weil Tiefbau, die Wiederherstellung von Belägen und lange Nutzungsunterbrechungen entfallen, ist die grabenlose Sanierung in vielen Fällen der störungsärmere Weg.

Ist der Zustand noch nicht erfasst, starten wir mit der Kanal-TV-Inspektion; bei vermuteter oder festgestellter Undichtigkeit mit der Dichtheitsprüfung.

Zwei Laudon-Monteure in gelber Arbeitskleidung bedienen Kanalsanierungs-Technik in einem Gebäude

Grabenlose Kanalsanierung — die Verfahren im Überblick

Wir setzen zwei bewährte grabenlose Verfahren ein; welches passt, hängt davon ab, wie viele Schadstellen es gibt und wie sie über den Strang verteilt sind.

Schlauchliner / Inliner — das neue Rohr im alten Rohr

Beim Schlauchlining wird ein mit Kunstharz getränkter Gewebeschlauch in die zuvor gereinigte Leitung eingezogen, mit Druck an die Rohrwand angelegt und ausgehärtet; zurück bleibt ein fugenloses neues Rohr im alten Rohr über den gesamten sanierten Abschnitt. Das Verfahren spielt seine Stärken aus, wenn mehrere Schäden über eine längere Strecke verteilt sind oder ein Strang insgesamt am Ende seiner Nutzungsdauer ist: Es unterbindet ein- und ausdringendes Wasser, stabilisiert Risse und Scherbenbildung von innen und bietet mit glatter Innenfläche Ablagerungen und Wurzeln weniger Ansatzpunkte. Auch die Stellen, an denen Zuläufe einmünden, überdeckt der Liner — diese Anschlüsse werden nach dem Aushärten wieder geöffnet, damit die Entwässerung wie zuvor funktioniert. Diesen Arbeitsschritt lassen wir in der Regel über ein Subunternehmen ausführen, ebenso die Saug-/Spülkombination; am Ergebnis ändert das nichts, und der sanierte Abschnitt wird anschließend erneut befahren und dokumentiert.

Kurzliner / Partliner — die punktgenaue Reparatur

Nicht jede Leitung braucht einen kompletten neuen Innenstrang. Ist der Schaden örtlich begrenzt — ein Riss, eine undichte Verbindung, eine einzelne schadhafte Stelle in einem sonst tragfähigen Rohr —, saniert ein Kurzliner genau diesen Abschnitt: Ein kurzes, harzgetränktes Liner-Stück wird auf einen Packer aufgezogen, exakt an die Schadstelle gefahren, angepresst und dort ausgehärtet. Saniert wird nur der schadhafte Abschnitt, nicht der ganze Strang; bei wenigen, klar lokalisierbaren Schäden ist der Kurzliner deshalb häufig das Mittel der Wahl, und mehrere Kurzliner lassen sich in einem Arbeitsgang setzen.

So läuft eine Kanalsanierung ab

  1. Zustandserfassung per TV-Inspektion: Die Leitung wird mit Kamera- und Fahrwagentechnik befahren, der Schaden lokalisiert und nach Bilderreferenzkatalog beurteilt; klassifiziert und kodiert wird nach DIN EN 13508-2, ausgewertet mit WinCan VX. Sie erhalten einen schriftlichen Bericht mit Video, Fotos und Lageplan inklusive Reichweiten, Nennweiten und Längen (Kanal-TV-Inspektion).
  2. Sanierungsvorschlag: Auf dieser Grundlage empfehlen wir das geeignete Vorgehen — Sanierung oder Erneuerung, Schlauchliner oder Kurzliner — und legen den Umfang transparent dar; das Angebot erfolgt nach Aufmaß.
  3. Vorbereitung & Reinigung: Vor dem Linern wird die Leitung mit Hochdruck gespült, bei Wurzeleinwuchs oder Ablagerungen zusätzlich gefräst; sind eine Saug-/Spülkombination oder eine Schlammentnahme nötig, arbeiten wir mit einem Subunternehmen zusammen — die Koordination gegenüber Ihnen übernehmen wir.
  4. Sanierung vor Ort: Einbau und Aushärtung des Liners zu einem fest vereinbarten Termin; anschließend werden die Zuläufe wieder geöffnet (in der Regel über ein Subunternehmen).
  5. Abnahme & Dokumentation: Kontroll-Befahrung des sanierten Abschnitts mit Protokoll.

Wir arbeiten planbar, mit festen Terminen statt Notdienst-Zuschlägen: Sie wissen vorher, wann gearbeitet wird und was gemacht wird.

Unser Einzugsgebiet: Für grabenlose Kanalsanierungen sind wir ab unserem Standort Weilerswist im Umkreis von rund 40 Kilometern regelmäßig unterwegs — in Köln, Bonn und Euskirchen, im Rhein-Erft-Kreis mit Erftstadt, Brühl, Hürth und Kerpen sowie in Düren, Bornheim und Zülpich. Darüber hinaus sind wir in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie zusätzlich in Hessen tätig. Anfahrt und Ausführung planen wir mit Ihnen zu einem festen Termin; ein fester Ansprechpartner begleitet Ihren Auftrag von der Aufnahme bis zur Dokumentation.

Wovon die Kosten abhängen

Einen seriösen Pauschalpreis gibt es bei der Kanalsanierung nicht, solange niemand die Leitung gesehen hat. Wir kalkulieren nach Aufmaß, auf Basis dessen, was die Kamera zeigt. Den Umfang bestimmen das gewählte Verfahren — punktueller Kurzliner oder Schlauchliner über den ganzen Abschnitt —, Länge und Nennweite der Leitung, Anzahl und Art der Schadstellen, die nötigen Vorarbeiten, die Zahl der wieder zu öffnenden Zuläufe und die Zugänglichkeit. Abgerechnet wird zuschlagsfrei und ohne versteckte Kosten. Sobald der Zustand erfasst ist, bekommen Sie Ihr Angebot — kostenlos. Fordern Sie es über das Formular unten an.

Was kostet eine Kanalsanierung?

Seriöse Pauschalpreise gibt es bei der Kanalsanierung nicht; ein belastbarer Meterpreis lässt sich ohne Kenntnis der Leitung und ihres Zustands nicht nennen. Wir kalkulieren nach Aufmaß — auf Basis dessen, was die Kamera tatsächlich zeigt. Diese Faktoren bestimmen den Preis:

  • Verfahren: punktueller Kurzliner oder Schlauchliner über den ganzen Abschnitt.
  • Länge und Nennweite der zu sanierenden Leitung.
  • Anzahl und Art der Schadstellen — eine Stelle oder zwölf.
  • Vorarbeiten: Aufwand für Reinigung, Fräs- und Wurzelschnitt vor dem Linern.
  • Zuläufe im sanierten Abschnitt: Wie viele Anschlüsse müssen wieder geöffnet werden?
  • Zugänglichkeit: vorhandene Schächte und Revisionsöffnungen oder erschwerter Zugang.

Versteckte Zuschläge kommen bei uns nicht dazu. Der Weg zum belastbaren Angebot führt immer über die Zustandserfassung — fordern Sie ein kostenloses Angebot an; das Formular unten ist bereits auf „Rohr- & Kanalservice“ vorausgewählt.

Wiederkehrende Prüfpflicht nach SüwVO (NRW)

Wer ein Objekt oder mehrere Liegenschaften betreibt, sollte den Zustand seiner Entwässerungsanlage nicht erst im Schadensfall kennen. Die Selbstüberwachungsverordnung Abwasser (SüwVO Abw NRW) verlangt die Überprüfung privater Abwasserleitungen auf Dichtheit, Zustand und Funktionsfähigkeit. Das ist kein Wartungsvertrag, sondern eine gesetzliche Prüfpflicht — und sie fällt bei Unternehmen wiederkehrend an. Sie gilt in Nordrhein-Westfalen.

Der Vorteil liegt in der Bündelung: In diesem Zuge findet nicht nur die TV-Inspektion statt, sondern auch die Reinigung der Kanäle, und die Dokumentation ist fester Bestandteil. Die Zustands- und Funktionsprüfung führen bei uns Sachkundige durch, die in der Landesliste des Landesamts für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) geführt sind.

Für die Sanierung ist das die entscheidende Vorarbeit: Festgestellte Schäden lassen sich bedarfsgerecht und geplant beheben, statt im Störungsfall unter Zeitdruck — eine kleine, klar lokalisierte Schadstelle per Kurzliner, bevor der ganze Strang zum Thema wird. Den passenden Umfang stimmen wir mit Ihnen ab.

Steht die Prüfung nach SüwVO an, finden Sie die Details auf unserer Seite zur Dichtheitsprüfung.

Warum Laudon? Unsere Nachweise
  • Präqualifiziert im Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ), geführt bei der IHK Mittlerer Niederrhein — eingetragen unter anderem für Bauarbeiten für Abwasserkanäle, Kanalisationsarbeiten, Bauarbeiten für Abwasserrohre sowie Reinigung und Überprüfung von Abwasserkanälen. Unsere Eignung ist damit von dritter Stelle geprüft.
  • RAL-Gütezeichen für Grundstücksentwässerung — damit sind wir Fachbetrieb für Grundstücksentwässerung, genau das Feld, in dem die Sanierung von Grundleitungen stattfindet.
  • Eigenes, geschultes Stammpersonal — ausgebildet als Umwelttechnologen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen (bis 2024: Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice); die Sanierung selbst führen sie aus.
  • Feste Ansprechpartner je Kunde und Objekt — Sie erklären Ihre Anlage nicht bei jedem Termin neu.
  • Sachkundige in der Landesliste des LANUK (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen) für die Zustands- und Funktionsprüfung privater Abwasserleitungen nach SüwVO Abw NRW.
  • Mitglied in DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) und im VDRK — Verband deutscher Rohr- und Kanaltechnik-Unternehmen, seit 2005.
  • Kessel-Einbaupartner (relevant unter anderem beim Rückstauschutz).
  • Familienbetrieb seit 1963.
  • Auswertung mit WinCan VX, Schadensbeurteilung nach Bilderreferenzkatalog, Klassifizierung nach DIN EN 13508-2 — nach einem einheitlichen, nachvollziehbaren Maßstab.
  • Einzugsgebiet: Schwerpunkte Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zusätzlich Hessen — erbracht vom Hauptsitz Weilerswist.
Für wen wir arbeiten
  • Private Haushalte: Grundleitungen unter Haus, Hof und Garten — dort, wo Aufgraben Terrasse, Auffahrt oder gepflasterten Hof kosten würde.
  • Gewerbe: Objekte, in denen der Betrieb während der Sanierung weiterläuft — etwa in Gastronomie, Lebensmittelbetrieben und im Handel.
  • Industrie: Abwasserkanäle und Grundleitungen auf dem Betriebsgelände.
  • Wohnungswirtschaft & Hausverwaltungen: Bestandshalter und Verwalter mit sanierungsbedürftigen Grundleitungen, mit dokumentierter Ausführung.
  • Kommunen — im Hausanschlussbereich: Anschlussleitungen kommunaler Liegenschaften wie Schulen und Bauhöfe.

Häufige Fragen

Was ist grabenlose Kanalsanierung?

Bei der grabenlosen Kanalsanierung wird eine schadhafte Leitung von innen instand gesetzt — ohne dass das Grundstück aufgegraben werden muss. Ein harzgetränkter Liner wird in die gereinigte Leitung eingebracht und härtet dort zu einem neuen, fugenlosen „Rohr im Rohr“ aus. Tiefbau, Wiederherstellung von Belägen und lange Nutzungsunterbrechungen entfallen.

Welche Sanierungsverfahren bietet Laudon an?

Wir sanieren mit Schlauchliner (Inliner) und Kurzliner (Partliner). Der Schlauchliner erneuert einen kompletten Leitungsabschnitt von innen und eignet sich, wenn mehrere Schäden über die Länge verteilt sind. Der Kurzliner repariert eine einzelne, klar lokalisierte Schadstelle — saniert wird dann nur dieser Abschnitt, nicht der ganze Strang. Welches Verfahren passt, entscheidet die TV-Inspektion.

Was passiert mit den Zuläufen nach dem Schlauchlining?

Der Liner legt sich über den gesamten Querschnitt — auch über die Stellen, an denen Zuläufe und Anschlussleitungen einmünden. Diese Anschlüsse werden nach dem Aushärten wieder geöffnet, sodass die Entwässerung wie zuvor funktioniert. Diesen Arbeitsschritt lassen wir in der Regel über ein Subunternehmen ausführen. Danach wird der sanierte Abschnitt erneut befahren und dokumentiert.

Wann sollte man sanieren statt neu verlegen?

Wenn die Leitung in Lage und Statik im Wesentlichen intakt ist und nur Undichtigkeiten, Risse, Muffenversätze oder Wurzeleinwuchs vorliegen, kommt in der Regel die grabenlose Sanierung in Betracht. Bei Einsturz, starkem Versatz, Totalschaden oder Fehlverlegung ist eine Erneuerung nötig. Die Entscheidung fällt anhand der TV-Inspektion — nicht anhand einer Ferndiagnose.

Was kostet eine Kanalsanierung?

Das hängt von Verfahren, Länge und Nennweite, Anzahl und Art der Schadstellen, den nötigen Vorarbeiten, der Zahl der wieder zu öffnenden Zuläufe sowie der Zugänglichkeit ab. Wir kalkulieren nach Aufmaß, also auf Basis der tatsächlich erfassten Situation — zuschlagsfrei und ohne versteckte Kosten. Ihr Angebot erhalten Sie nach der Zustandserfassung; das Angebot ist kostenlos.

Muss der Kanal vor der Sanierung gereinigt werden?

Ja. Ein Liner haftet nur auf einer sauberen Rohrwand. Vor der Sanierung spülen wir die Leitung mit Hochdruck; bei Wurzeleinwuchs oder festen Ablagerungen kommen zusätzlich Fräs- und Wurzelschnitt zum Einsatz. Beides gehört bei uns zur Vorbereitung dazu. Sind eine Saug-/Spülkombination oder eine Schlammentnahme nötig, arbeiten wir mit einem Subunternehmen zusammen.

Was bekomme ich am Ende dokumentiert?

Sie erhalten einen schriftlichen Bericht mit Video, Fotos und Lageplan/Skizze, ausgewertet mit WinCan VX; die Schadensbeurteilung erfolgt nach Bilderreferenzkatalog, die Klassifizierung nach DIN EN 13508-2, inklusive Angaben zu Reichweiten, Nennweiten und Längen. Nach der Sanierung kommt die Kontroll-Befahrung mit Protokoll dazu. Damit liegt Ihnen ein fundierter Nachweis nach den aktuellen Regularien vor.

In welchem Gebiet ist Laudon tätig?

Unsere Schwerpunkte liegen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, zusätzlich sind wir in Hessen tätig. Die Kanalsanierung erbringen wir vom Hauptsitz Weilerswist aus. Prüfungen nach SüwVO und die Kanal-Dichtheitsprüfung führen wir ausschließlich in Nordrhein-Westfalen aus.

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