News

  • Energieverschwendung den Riegel vorschieben

    Im Fußball gilt: Elf gute Einzelspieler sind noch lange keine Mannschaft. Denn erst, wenn sie im Zusammenspiel miteinander harmonieren, kommen gute Ergebnisse zustande. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten Heizungsanlagen. Die beste Pumpe und die effizientesten Thermostate nützen nichts, wenn nicht sämtliche Einzelkomponenten des Systems aufeinander abgestimmt sind.

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  • Energetische Sanierung: Heizung vor Dämmung

    Modernisieren mit System

    Eine energetische Haussanierung kann auch in mehreren Etappen erledigt werden. Große Einsparungen gibt es, wenn zuerst die alte Heizung ausgetauscht wird.

    Wer es zuhause warm haben will, muss künftig tiefer in die Tasche greifen – den Eindruck haben zumindest immer mehr Haus- und Wohnungsbesitzer. Dabei lässt sich dieser Entwicklung aktiv entgegensteuern. Einmalige Investitionen in energetische Sanierungsmaßnahmen senken den Verbrauch und somit die Heizkosten. Die typischen Schwachstellen vieler älterer Wohnhäuser sind veraltete Heiztechnik und eine unzureichende Dämmung von Dach und Fassade. Auch durch ältere, schlecht isolierte Fenster und Außentüren geht Energie verloren.

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  • Mit wenig Geld zu großen Einsparungen

    Kombination aus Ölheizung und Solaranlage liegt im Trend

    Ölheizungen werden häufig mit Solaranlagen kombiniert. Vorteile für Hausbesitzer liegen in den überschaubaren Investitionskosten, hohen Energieeinsparungen und einer schnellen Installation.

    Wer heutzutage sparsam heizen will, hat je nach Ausgangslage verschiedene Optionen. Bestehende Heizungsanlagen lassen sich mit einer Solaranlage oder einem Kaminofen aufrüsten. Veraltete Heizkessel können gegen effiziente Brennwerttechnik ausgetauscht werden. Bei der Entscheidung sollte nicht nur die Energieeinsparung berücksichtigt werden, die sich mit den verschiedenen Varianten der Heizungsoptimierung erzielen lässt. Entscheidend ist ebenfalls die Summe, die zunächst investiert werden muss. Denn nur so lässt sich erkennen, wie schnell sich die Sanierung amortisiert.

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  • Nach Installation von Öl-Brennwertheizung mit Solar

    Heizölbedarf sank fast um die Hälfte

    Heizungserneuerungen bringen hohe Energieeinsparung. Nach Installation einer Öl-Brennwert-Solarheizung reduzierte sich der Heizölbedarf in einem Zweifamilienhaus im bayerischen Neusäß um beinahe die Hälfte.

    Einzelne energetische Sanierungsmaßnahmen können den Energieverbrauch im Gebäudebestand erheblich reduzieren. Wie effektiv beispielsweise der Austausch einer alten Heizung gegen ein modernes Öl-Brennwertgerät mit der Einbindung von Solarthermie ist, zeigt sich in einem Zweifamilien haus im bayerischen Neusäß. Nach der Heizungserneuerung sank der jährliche Heizölbedarf fast um die Hälfte: von ehemals 28 auf 15 Liter pro Quadratmeter. Der Primärenergiebedarf, maßgeblicher Wert für die energetische Bewertung von Gebäuden, reduzierte sich um 48 Prozent. Er liegt nun bei 167 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

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  • Erdölversorgung ist auf Jahrzehnte gesichert

    Ölreserven und Reichweite

    Erdöl wird auch in den nächsten Jahrzehnten ausreichend zur Verfügung stehen. Dafür sprechen global bestätigte Erdölreserven auf Rekordniveau. In ihrer jüngsten Bestandsaufahme weist die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) 228 Milliarden Tonnen als bestätigte Ölreserven aus. Hinzu kommen weitere 410 Milliarden Tonnen als Ressourcen. Die Daten der BGR beziehen sich auf den Stand zum Jahresanfang 2010. Seitdem haben sich die Reserven durch Neufunde und Neuerschließungen weiter erhöht.

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  • Kosten und Energiespareffekt verschiedener Sanierungsmaßnahmen

    IWO-Pressedienst Nr. 178, September 2011

    Heizungssanierung ist effektivste Einzelmaßnahme

    Die Modernisierung einer veralteten Heizung bietet im Vergleich zu anderen energetischen Sanierungsmaßnahmen ein besonders günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis. Mit einer überschaubaren Investitionssumme wird der höchste Anteil an Primärenergieeinsparung erzielt – durchschnittlich 35 Prozent beispielsweise beim Einsatz von Öl-Brennwerttechnik mit einer Solarwärmeanlage. Dies ergibt eine Auswertung des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Sie basiert auf energetischen Gebäudesanierungen,
    die im Rahmen des Modernisierungswettbewerbs „Aktion Energie-Gewinner“ realisiert wurden.

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  • Bilanz zeigt: Effizienz von Ölheizungen deutlich gestiegen

    Selbstverpflichtung der Mineralölwirtschaft zum Klimaschutz (Dezember 2010/ Quelle: IWO e.V.)

    Mit 87,2 Prozent hat der durchschnittliche Jahresnutzungsgrad aller Ölheizungen in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Dieser Wert geht aus der jüngsten Auswertung zur Klimaschutzerklärung der deutschen Mineralölwirtschaft für den Wärmemarkt hervor. Der Jahresnutzungsgrad ist die anerkannte Bewertungsgröße für die Effizienz eines Wärmeerzeugers.

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  • Wartung spart Energiekosten

    Einmal jährlich sollte die Heizung vom Fachhandwerker gecheckt werden (Dezember 2010/ Quelle: IWO e.V.)

    Eine gut gewartete Ölheizung spart Energie und beugt Betriebsstörungen vor. Wird sie hingegen über längere Zeit in der Pflege vernachlässigt, kann sie bis zu zehn Prozent mehr Energie verbrauchen als nötig. Deshalb sollte eine Heizung einmal im Jahr vom Fachhandwerker gewartet werden. So können Störungen an kalten Wintertagen weitgehend ausgeschlossen werden. Zugleich wird durch regelmäßige Wartung eine gleichmäßige Verbrennung und so eine bessere Energieausnutzung erreicht. Das reduziert die Verbrauchskosten und gewährleistet konstant niedrige Emissionen.

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